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Im Jahre 1836
beschloss Peter Radermacher, von Beruf Landwirt, eine Schnapsbrennerei
zu errichten. Schon damals besaß er eine eigene Mühle und das
gemahlene Korn diente ihm als Grundstoff bei der Schnapsherstellung. Dies
war der Beginn der Brennerei Radermacher.
Während des Zweiten Weltkrieges starb Peter. Da Lambert und Willy sich weigerten, der national-sozialistischen Partei beizutreten, verboten die Nazis ihnen weiterhin jegliche Alkoholproduktion und musste die Brennerei ihre Aktivitäten bis auf Weiteres einstellen. Alle Geräte wurden beschlagnahmt, sogar die Reifen des Lieferwagens, und der einzige Arbeitnehmer wurde von der deutschen Armee mobilisiert. Erneut gelang es der Familie dank der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu überleben. Nach dem Krieg verbesserte sich
die Lage. Nach jahrelangen Entbehrungen konnte die Brennerei endlich wieder
ihre Aktivitäten aufnehmen und gelang es ihr ihren Umsatz zu verzehnfachen. Lambert Radermacher starb 1983.
Er hatte es immer bedauert, keinen Sohn zu haben, der eines Tages die
Geschicke der Brennerei leiten würde. Dafür erbte aber sein
Enkel, Bernard Zacharias, die Liebe und Leidenschaft zum Beruf von seinem
Großvater. Mit großem Stolz blickt die
Brennerei Radermacher heute auf ihre 170-jährige Existenz zurück und bietet
eine vielfältige Auswahl an Korn- und Obstbränden, Likören,
Fruchtschnäpsen und Geneverbieren an. Sie strebt das Topniveau des
europäischen Marktes an, indem sie den ihr überlieferten alten
Familienrezepten stets treu bleibt und ist äußerst auf die
Qualität und die Vielfalt ihrer Produkte bedacht.
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